
Wenn eine Kontrollmaßnahme im Datenbereich versagt, erwarten Vorgesetzte mehr als nur eine technische Lösung: Sie erwarten Governance, Nachweisbarkeit und wiederholbare Wirksamkeit. Dieser Kurs konzentriert sich auf fehlerhafte Datenherkunfts- und Transformationskontrollen und nutzt realistische Fehlermuster, um die Teilnehmenden durch Folgenabschätzung, Ursachenanalyse und die Entwicklung von Abhilfemaßnahmen zu führen. Er unterscheidet zwischen unmittelbaren Korrekturmaßnahmen und langfristigen präventiven Stärkungen, einschließlich der Rekonstruktion der Datenherkunft, ETL-Kontrollpunkten und Metadaten-Governance.
Die Teilnehmenden erstellen eine nachvollziehbare Abschlussdokumentation mit Genehmigungen, objektiven Nachweisen und Ergebnissen von Nachprüfungen. Das Ergebnis ist eine praxisorientierte Methode, um das Wiederholungsrisiko zu reduzieren, das Vertrauen der Aufsichtsbehörden zu stärken und die operative Resilienz in regulierten Umgebungen nachzuweisen. Anhand praktischer Beispiele wird im gesamten Kurs veranschaulicht, wo Organisationen typischerweise in diesem Bereich scheitern, beispielsweise durch unvollständige Sanierungspläne, unklare Verantwortlichkeiten oder Nachweise, die sich bei Inspektionen nicht reproduzieren lassen.
Der Kurs erläutert, wie diese Schwachstellen bei Audits, aufsichtsrechtlichen Prüfungen oder Tests identifiziert und in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Die Teilnehmenden bearbeiten realistische Szenarien zur Behebung von Mängeln und lernen dabei unter anderem, wie Maßnahmen nach ihrer Kritikalität priorisiert, Entscheidungen so dokumentiert werden, dass sie auch Monate später noch nachvollziehbar sind, und wie nachgewiesen wird, dass präventive Maßnahmen auch nach organisatorischen oder technischen Änderungen weiterhin wirksam sind.
Ziele:
In diesem Kurs lernen Sie Folgendes:
- Unterscheiden Sie Korrekturmaßnahmen von Präventivmaßnahmen nach Fehlern in der Datenherkunfts- und Transformationskontrolle.
- Bei Gefährdung von Zeitplänen sollten Governance- und Eskalationsregeln angewendet werden.
- Objektive Nachweise für die Genehmigung und Nachvollziehbarkeit des Transformationsprozesses auswählen.
- Planunabhängige Validierung vor CAPA-Abschlussentscheidungen.
- Definieren Sie Überwachungsindikatoren, um die nachhaltige Wirksamkeit nachzuweisen.
Warum ist dieser Meisterkurs unerlässlich?
Lernen Sie Korrektur- und Präventivmaßnahmen nach Fehlern bei der Datenherkunfts- und Transformationskontrolle kennen, einschließlich der Rekonstruktion der Datenherkunft und der Bereitstellung von inspektionsbereiten Abschlussnachweisen.
Publikum:
- Vorstandsmitglieder
- Höheres Management
- CIO und CSTO
- IKT-Risiko
- IT-Betrieb
- Sicherheit
- Datenbüro
- Interne Revision
- Lieferantenmanagement
Dauer:
120 Minuten
Kursdauer: 60
Fähigkeitsniveau: Anfänger
Anzahl der Kurse: 5