Wenn eine Kontrollmaßnahme im Bereich der Qualitätssicherung versagt, erwarten die Vorgesetzten mehr als eine technische Lösung: Sie erwarten Governance, Nachweise und wiederholbare Wirksamkeit.
Dieser Kurs konzentriert sich auf die Eskalation bei wiederkehrenden Kontrollfehlern und nutzt realistische Fehlermuster, um die Teilnehmenden durch die Folgenabschätzung, die Ursachenanalyse und die Entwicklung von Abhilfemaßnahmen zu führen. Er unterscheidet zwischen sofortigen Korrekturmaßnahmen und langfristigen präventiven Stärkungsmaßnahmen, einschließlich Wiederholungsschwellenwerten, Managementinterventionen und der Steuerung wiederholter Feststellungen. Die Teilnehmenden erstellen eine nachvollziehbare Abschlussdokumentation mit Genehmigungen, objektiven Nachweisen und Ergebnissen von Nachtests. Das Ergebnis ist eine praktische Methode zur Reduzierung des Wiederholungsrisikos, zur Stärkung des Vertrauens der Aufsichtsbehörden und zum Nachweis operativer Resilienz in regulierten Umgebungen. Anhand praktischer Beispiele wird im gesamten Kurs veranschaulicht, wie Organisationen typischerweise in diesem Bereich scheitern, z. B. durch unvollständige Abhilfepläne, unklare Verantwortlichkeiten oder Nachweise, die bei Inspektionen nicht reproduziert werden können.
Der Kurs erläutert, wie diese Schwachstellen bei Audits, aufsichtsrechtlichen Prüfungen oder Tests identifiziert und in konkrete Maßnahmen umgesetzt werden. Die Teilnehmenden bearbeiten realistische Szenarien zur Behebung von Mängeln und lernen dabei unter anderem, wie Maßnahmen nach ihrer Kritikalität priorisiert, Entscheidungen so dokumentiert werden, dass sie auch Monate später noch nachvollziehbar sind, und wie nachgewiesen wird, dass präventive Maßnahmen auch nach organisatorischen oder technischen Änderungen weiterhin wirksam sind.

Ziele:

In diesem Kurs lernen Sie Folgendes:

  • Unterscheiden Sie Korrekturmaßnahmen von Präventivmaßnahmen nach Governance-Versagen im Zusammenhang mit ICT-Kontrollen.
  • Bei Gefährdung von Zeitplänen sollten Governance- und Eskalationsregeln angewendet werden.
  • Objektive Nachweise für die Genehmigung durch das Management und die Nachvollziehbarkeit auswählen.
  • Planunabhängige Validierung vor CAPA-Abschlussentscheidungen.
  • Definieren Sie Überwachungsindikatoren, um die nachhaltige Wirksamkeit nachzuweisen.

Warum ist dieser Meisterkurs unerlässlich?

Lernen Sie Korrektur- und Präventivmaßnahmen nach einer Eskalation bei wiederkehrenden Kontrollfehlern kennen, einschließlich Wiederholungsschwellenwerten und Nachweisen für einen abnahmebereiten Inspektionsabschluss.


Publikum:
  • Vorstandsmitglieder
  • Höheres Management
  • CIO und CISO
  • IKT-Risiko
  • IT-Betrieb
  • Sicherheit
  • Datenbüro
  • Interne Revision
  • Lieferantenmanagement

Dauer:

120 Minuten


Kursdauer: 48
Fähigkeitsniveau: PDF-Zertifikat
Anzahl der Kurse: 4